News - 12.11.2019 United Against Waste e.V. lud am 07. November gemeinsam mit der CHEFS CULINAR GmbH & Co KG. zur 7. Mitgliederversammlung in Weeze ein. Über 60 Partner aus angesehenen Unternehmen der Food-Branche waren gekommen, um auf ein weiteres erfolgreiches Vereinsjahr zurückzublicken sowie die strategischen Ziele für 2020 auszuarbeiten. Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde der amtierende Vorstand für die nächsten drei Jahre einstimmig wiedergewählt. Mit Ihrem Votum brachten alle Partnerunternehmen dem Vorstand ihr uneingeschränktes Vertrauen entgegen.



Wieder- und Neuwahl der Vorstände
Wie bereits in den letzten sechs Jahren wird Klaus Ridderbusch, CEO KCR Consultants, dem fünfköpfigen Vorstand vorsitzen, stellvertretender Vorstandsvorsitzender bleibt Michael Fuchs, Senior Vice President Business Development ASEAN, RATIONAL Singapure. Ebenfalls wurden Dr. Sabine Eichner (Geschäftsführerin Deutsches Tiefkühlinstitut e. V.) sowie Manfred Hofer (Geschäftsführer Transgourmet Deutschland) einstimmig als Vorstände bestätigt. Neu ins Vorstands-Team gewählt wurde Dieter Gitzen (Country President Germany, CEO Healthcare & Seniors Central Europe, CEO Schools Central Europe).



Aktiven Beitrag für Klimaschutz geleistet, mehr Lobbyarbeit notwendig
Für den Vorstandsvorsitzenden der ersten Stunde, Klaus Ridderbusch, ist die gemeinsame Vereinsarbeit gelebter Klimaschutz. „Bereits 2013 haben wir die Herausforderung angenommen. Mit unseren Mitgliedern haben wir frühzeitig nach Lösungen gesucht, die langfristig Lebensmittelabfall in der Außer-Haus-Verpflegung (AHV) vermeiden und reduzieren helfen. Und somit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Darauf können wir stolz sein.“



Dr. Sabine Eichner appelliert an die Mitglieder, den Verein als Stimme der Wirtschaft stärker in die politische Debatte einzubringen und ihn dabei zu unterstützen. „Wir setzen uns seit sechs Jahren für die Vermeidung von Lebensmittelabfall ein. Mit unserer Expertise, den von uns entwickelten Tools, Maßnahmen sowie einem ganzheitlichen Waste-Management-System haben wir Pionierarbeit geleistet. Jetzt ist es wichtig, dies auch gegenüber der Politik klarzustellen und die Zusammenarbeit anzubieten.“



Für Dieter Gitzen, neu gewähltes Vorstandsmitglied, ist die Arbeit von United Against Waste ein Meilenstein innerhalb der Branche. „Im Rahmen unseres Nachhaltigkeitsplans „Better Tomorrow 2025“ haben wir uns dazu verpflichtet, gezielte Maßnahmen zur Identifikation von Abfallursachen umzusetzen und Lebensmittelabfälle zu reduzieren. Ob es nun um Bestellungen, Lagerung, Zubereitung oder Servierprozesse geht – wir arbeiten stets gemeinsam mit unseren Teams, Kunden und Lieferanten daran, die Verschwendung von Lebensmitteln und anderen Ressourcen an sämtlichen Sodexo-Standorten bestmöglich zu vermeiden. Damit erreichen wir nicht nur die Schonung von Ressourcen, auch die ökonomische Komponente, die durch die drastische Senkung von Lebensmittelabfällen entsteht, ist durch unsere kontinuierlichen Messungen mit Zahlen belegbar.“ .



Aktiver Programmpunkt während der Mitgliederversammlung war eine ausgedehnte Führung durch die Firmenzentrale des diesjährigen Gastgebers. Ein ChefsCulinar-Team führte die Mitglieder gruppenweise durch die beeindruckenden Lagerhallen sowie die angrenzende Metzgerei und erläuterte dabei alle Prozessabläufe anschaulich.



Hans-Gerd Janssen, Geschäftsführer von CHEFS CULINAR freut sich über die wissbegierigen Gäste - sein Fazit des Tages. „Der Verein United Against Waste hat in Hinblick auf Aufklärung, Kommunikation und Unterstützung Großes geleistet und die Foodservice-Branche zum gemeinsamen Handeln geführt. Das öffentliche Interesse und die Politik „befeuern“ die Initiative und werden zu noch mehr unternehmerischer Selbstverpflichtung beitragen. CHEFS CULINAR ist von Beginn an Mitglied bei United Against Waste und unterstützt aktiv die Ziele und Maßnahmen.“



Daten aus über 650 Abfallmessungen
Im Anschluss diskutieren die Teilnehmer über die individuellen Erfahrungen während der Abfallmessungen in ihren Betrieben. Fast alle waren sich einig: Die größte Motivation für Messungen sind die Einsparungen – sowohl monetär als auch in Form von wertvollen Ressourcen. Dank des unermüdlichen Einsatzes aller Mitglieder konnten seit Gründung des Vereins über 650 Abfallmessungen in unterschiedlichsten Betrieben durchgeführt und wertvolle Daten erhoben werden. „Um das Ziel der ‘Nationale Reduktionsstrategie Lebensmittelverschwendung‘ zu erreichen, müssen wir flächendeckend Messungen in ganz Deutschland durchführen. Hierfür benötigen wir weiterhin Ihre Unterstützung“, unterstreicht Torsten von Borstel, Geschäftsführer United Against Waste.



„Es war eine bunte Veranstaltung mit zahlreichen aktuellen Informationen“, bilanziert abschließend der Vorstandsvorsitzende Klaus Ridderbusch. „Wir haben schon viel erreicht. Damit wir es schaffen, bis 2030 den Lebensmittelabfall um die Hälfte zu reduzieren, müssen wir als Verein politisch noch mehr Druck aufbauen.“





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