Foto - Dialogforum - Zu gut für die TonneZiel des Dialogforums ist es, gemeinsam mit den wesentlichen Akteuren eine Branchenvereinbarung zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen für diesen Bereich auf den Weg zu bringen. Diese sollte konkrete Reduktionsziele enthalten und Maßnahmen festlegen, die in regelmäßigen Abständen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit evaluiert werden. Der Auftakt des Dialogforums fand im Februar 2019 statt. Vertreterinnen und Vertreter aus Ministerien und Behörden, Verbänden und Unternehmen sowie aus Forschung und Zivilgesellschaft werden einbezogen. Für die Unternehmen wurde ein Querschnitt aus der sehr heterogenen Branche des Außer-Haus-Marktes gesucht, um die verschiedenen Perspektiven zu berücksichtigen. So sind sowohl Individualgastronomie, wie etwa Hotels oder Restaurants, genauso vertreten wie die Gemeinschaftsgastronomie, beispielsweise Betriebsrestaurants, Krankenhäuser, Schulen oder Seniorenheime. Das Dialogforum Außer-Haus-Verpflegung ist Teil der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung und wird vom WWF Deutschland koordiniert. Projektpartner sind die Fachhochschule Münster, United Against Waste e.V. und das Institut für Nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft (INL).

Parallel zu den Dialogveranstaltungen werden Demonstrationsvorhaben mit jeweils bis zu vier ausgewählten Pilotunternehmen aus den Bereichen Business & Industry, Tourismus und Care durchgeführt. Dabei werden die Lebensmittelabfälle in den Betrieben entlang des Produktionsprozesses zu verschiedenen Zeitpunkten erfasst und analysiert. Auf Basis der Ergebnisse werden Reduktionsmaßnahmen entwickelt, die in Handlungsleitfäden aufgegriffen werden. Für die Koordinierung der Demonstrationsvorhaben ist United Against Waste e.V. zuständig.

Detaillierte Informationen unter www.lebensmittelwertschaetzen.de/strategie/handlungsfelder/dialogforum-ausser-haus-verpflegung

Veröffentlichung

Die vorliegende Veröffentlichung gibt einen Überblick über die in Deutschland gängigen Instrumente zur Erfassung und Reduzierung von Lebensmittelabfällen. Die Antworten sollen den Unternehmen der Außer-Haus-Verpflegung einen niedrigschwelligen Zugang zu den Instrumenten ermöglichen. Die Veröffentlichung ist Ergebnis des Projektes „Zu gut für die Tonne! – Dialog zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen in der Außer-Haus-Verpflegung“.

Veröffentlichung

WENIGER IST MEHR

Warum es sich rechnet, Lebensmittelabfälle systematisch zu betrachten und zu reduzieren

 

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